Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien
Der 6. Wiener Produktionstechnik Kongress (WPK2024) konzentriert sich auf das zentrale Thema des Zwillingswandels in der Fertigung und behandelt die aktuellen Herausforderungen sowie die erforderlichen Technologien auf dem Weg zu einer hocheffizienten, resilienten und nachhaltigen Produktion.
Europa blickt auf eine lange Tradition der produzierenden Industrie zurück. Der Plan der Europäischen Kommission, sich zu einer klimaneutralen Gesellschaft zu entwickeln, der sogenannte „Green Deal“, soll die EU in einen ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum transformieren. In volatilen globalen Märkten stellen hocheffiziente Technologien jene Voraussetzung dar, um die angestrebten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Ebenso spiegelt die Strategie, Europas Zukunft für eine nachhaltige Fertigung auszurichten, die Notwendigkeit wider, digitale Technologien einzusetzen, um diesen Wandel zu forcieren. Die Beschleunigung des dualen Wandels erfordert nicht nur neue Technologien, sondern es werden industrielle Prozesse auch auf einer umgeschulten Belegschaft basieren. Eine grüne und digitale Produktion wird in Zukunft zweifelsfrei einen Wettbewerbsvorteil darstellen. Produzierende Unternehmen müssen vermehrt ökologischen und digitalen Standards entsprechen, um an den globalen Wertschöpfungsnetzwerken teilnehmen zu können. Der WPK2024, der dem zentralen Thema des dualen Wandels in der Fertigung gewidmet ist, berichtet über die aktuellen Herausforderungen und Technologien auf dem Weg zu einer hocheffizienten, resilienten und nachhaltigen Produktion. Best-Practice-Beispiele aus Industrie und Forschung zeigen, wie intelligente und kreislauforientierte Fertigungskonzepte diese Transformation beschleunigen können.